Zertifizierter
Handtherapeut*in
Alle Module im Überblick
Auf einen Blick
Werde mit uns zum Spezialisten für Handtherapie. Mit unserem Partner, der Akademie für Handrehabilitation (AfH), wirst du in mehreren Modulen zum Zertifizierten Handtherapeuten ausgebildet.
Diese Reihe kann Modular oder als Komplettpaket gebucht werden.
Die Kursbeschreibungen zu jedem Modul erhältst du mit dem Klick auf den Button.
Dozent: Team der Akademie für Handrehabilitation
Kosten: siehe Module
UE: siehe Module
FP: siehe Module

Alle Module im Überblick
HT 1 - HT 3:
Anatomie, Finger- und Daumengelenke, Hand- und Radioulnargelenk
HT 4 - HT 6:
Hand und Weichteiltechniken, Hand und Narbenbehandlung, Hand, Tape, Cast und Fertigorthesen
HT 8 - HT 10:
Hand und Sportverletzungen, Hand und Ellenbogen, Hand und Schulter
HT 11 - HT 13:
Hand und Wirbelsäule, HWS und Kiefergelenk, ADL und Eigenübungen
HT 14 - HT 15:
Neurologische Pathologien und Systemerkrankungen
HT 7 + HT 16:
Schienenbau Teil 1 und Teil 2
HT 17 - HT 18:
Vorbereitungskurs, Abschlussprüfung und Zertifizierung
Kursbeschreibung
Das erste Modul bildet den Auftakt zur Blockreihe des Zertifikatslehrgangs „Zertifizierter Handtherapeut der AFH“ und richtet sich an Fachpersonen, die ihre Kenntnisse im Bereich der Handrehabilitation vertiefen möchten. Dabei werden sowohl grundlegende als auch spezifische anatomische und biomechanische Zusammenhänge der oberen Extremität behandelt – insbesondere im Bereich des distalen Radioulnargelenkes, des Handgelenkes sowie der Finger- und Daumengelenke. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Palpationslehre, durch die die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, anatomische Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen, Gefäße, Nerven und ligamentäre Verbindungen am Unterarm und an der Hand in vivo zu ertasten und korrekt zu lokalisieren. Ziel ist es, ein grundlegendes anatomisches Verständnis zu entwickeln, um Strukturen zunächst sicher erkennen und ertasten zu können. Dabei steht weniger die Unterscheidung von physiologischem und pathologischem Gewebe im Vordergrund, sondern das Erlernen und Wiedererkennen anatomischer Orientierungspunkte als Basis für spätere klinische Einordnung. Darüber hinaus werden häufig auftretende Pathologien der Hand erörtert. Dies ermöglicht einen fundierten Einstieg in die handtherapeutische Praxis und bereitet gezielt auf weiterführende Inhalte der Blockreihe vor. Die Veranstaltung vermittelt nicht nur einen Überblick über das Wahlpflichtmodul „Handrehabilitation“, sondern fördert auch das Verständnis für die komplexe Biomechanik der Hand und ihre Bedeutung für funktionelle Zusammenhänge im gesamten Bewegungsapparat. Sie schafft die Voraussetzung, mechanische Störungen zu erkennen, relevante Strukturen sicher zu palpieren und Krankheitsbilder differenziert zu betrachten – eine essenzielle Grundlage für die qualifizierte Arbeit in der Handtherapie. Es bildet die Grundlage für alle weiteren Module des Lehrgangs und sollte daher unbedingt zuerst besucht werden.
