HT 4-Basiskurs Hand III "Hand und Weichteiltechniken"
In dieser praxisorientierten Fortbildung dreht sich alles um die gezielte therapeutische Arbeit mit Muskulatur, Sehnen und Faszien.
Sie lernen die anatomischen und physiologischen Grundlagen dieser drei Gewebetypen kennen und setzen sich intensiv mit ihren häufigsten Pathologien auseinander – darunter muskuläre Dysbalancen, Insertionstendopathien oder funktionelle Störungen des faszialen Systems.
Der besondere Fokus liegt dabei auf dem praktischen Umgang mit diesen Strukturen.
So werden Ihnen unter anderem verschiedene Dehntechniken, die Triggerpunktbehandlung, Querfriktion und Techniken zur Faszienbehandlung sowohl theoretisch vermittelt als auch praktisch eingeübt.
Ziel der Fortbildung ist es, dass Sie die Entstehung von muskulären, faszialen und sehnenspezifischen Beschwerden verstehen und sicher einordnen können.
Sie lernen, therapeutische Maßnahmen gewebespezifisch auszuwählen und diese gezielt in der Behandlung einzusetzen.
Diese Veranstaltung richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die ihre fachliche Kompetenz erweitern und ihr Behandlungsspektrum vertiefen möchten – unabhängig davon, ob sie bereits langjährige Erfahrung mitbringen oder sich am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn befinden.
Sie profitieren von einem ganzheitlichen Lernansatz, der fundiertes Wissen mit unmittelbarem Praxisbezug vereint.
HT 5-Basiskurs Hand IV "Hand und Narbenbehandlung"
In dieser praxisorientierten Fortbildung tauchen Sie tief in das Verständnis von Haut, Wundheilung und Narbentherapie ein.
In diesem Modul vermitteln wir Ihnen zunächst fundiertes Wissen zur Anatomie und Physiologie der Haut sowie zur Wundheilung – mit besonderem Augenmerk auf die verschiedenen Wundheilungsphasen, mögliche Störungen und die anschließende Narbenbildung, als Grundlage für die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.
Sie lernen die verschiedenen Narbentypen kennen, ihre jeweilige pathophysiologische Bedeutung zu verstehen und daraus abgeleitet geeignete therapeutische Maßnahmen einzusetzen.
Ein zentraler Bestandteil des Kurses ist die Narbenbehandlung in Theorie und Praxis.
Sie erfahren, wie man mit frischen Narben hygienisch und materialgerecht umgeht, wie Narbenmassagen – manuell oder mit Hilfsmitteln wie dem Narbenstick – je nach Heilungsphase und Narbenform angewendet werden und wie sich eine gezielte Desensibilisierung durchführen lässt.
Auch der Einsatz geeigneter Pflegepräparate sowie die Möglichkeiten ärztlicher Interventionen in der Narbentherapie werden beleuchtet.
Darüber hinaus wird die lymphaktivierende Massage als wirksames Werkzeug zur Unterstützung der Heilung thematisiert, insbesondere im Umgang mit postoperativen Ödemen.
Der Kurs greift zudem spezielle Aspekte der thermischen Verletzungen auf, insbesondere im Kontext von Verbrennungswunden, und behandelt darüber hinaus klinisch relevante Erkrankungen im handtherapeutischen Kontext, wie Fibromatosen am Beispiel des Morbus Dupuytren.
Ziel dieses Basiskurses ist es, Ihnen nicht nur ein fundiertes Verständnis der anatomischen und physiologischen Grundlagen zu vermitteln, sondern auch die Fähigkeit zu geben, Wundheilungsverläufe kompetent zu beurteilen und die jeweils geeigneten Behandlungsmethoden anzuwenden.
Sie sollen lernen, Narben entsprechend ihrem Alter, ihrer Ausprägung und ihrer Form fachgerecht zu behandeln, ergänzende Behandlungsmöglichkeiten zu bewerten und eigene Therapiekonzepte für postoperative Verläufe zu entwickeln und umzusetzen.
HT 6-Basiskurs Hand V "Hand, Tape, Cast und Fertigorthesen"
In diesem Modul vertiefen Sie Ihr Wissen über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von elastischem Tape, Sporttapes, Fertigorthesen und Castverbänden zur gezielten Unterstützung der Handfunktion.
Dieses Modul dient außerdem der zusammenführenden Verknüpfung der Inhalte aus den Modulen HT1-6.
Den Einstieg bildet eine fundierte Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Immobilisation auf Gelenkstrukturen – eine wichtige Grundlage, um die Relevanz aktiver Versorgungskonzepte zu verstehen.
Darauf aufbauend werden die Grundlagen des Tapens vermittelt, bevor Sie die Anwendung von Aktiv-, Sport- und Kombinationstapes sowohl theoretisch als auch praktisch erlernen.
Der Fokus liegt dabei auf Tapeanlagen für Muskel-, Ligament-, Korrektur-, Faszien- und Lymphtechniken sowie auf deren Anwendung im Bereich der oberen Extremität und des Rumpfes.
Häufige Pathologien des handtherapeutischen Alltags werden von der Befundung bis zur Behandlung erarbeitet und zielgerichtet durch Tapeanlagen ergänzt.
Zusätzlich werden präventive und therapeutische Zwecke von Tape im Sport thematisiert.
Ergänzend dazu lernen Sie grundlegende Aspekte zur Verwendung von Cast und zu Fertigorthesen kennen und setzen sich mit ausgewählten Versorgungsmöglichkeiten für die Hand auseinander.
Ziel dieses Moduls ist es, Ihnen fundierte Kenntnisse zur Materialkunde primär von Tapes aber auch von Castmaterialien und Fertigorthesen zu vermitteln, ein Verständnis für die Indikationen und Kontraindikationen bei unterschiedlichen Krankheitsbildern zu entwickeln und Sie in der sicheren Anwendung und Anlage von Tapes zu schulen.
Zusätzlich wird der Umgang mit Castmaterialien und Fertigorthesen thematisiert.
Sie erweitern Ihre fachliche Kompetenz und erlangen mehr Sicherheit in der praktischen Umsetzung im therapeutischen Alltag
Handtherapie - HT 4 - HT6
Dozent:
Team der Akademie für Handrehabilitation
Unterrichtseinheiten:
48
Fortbildungspunkte:
48
Kurskategorie:
Zertifikatskurs Handtherapie - Modul 2
